Die Landjugend Grafengehaig fertigte auch heuer wieder ein buntes Osterei an. In der Dorfmitte zieht es nun über vier Wochen lang die Blicke der Vorbeikommenden auf sich
Was in der Fränkischen Schweiz die geschmückten Osterbrunnen, sind bei uns die bunten Osterbäume und Ostereier. Alle haben eines gemeinsam: Sie weisen auf das nahe Osterfest hin. In Grafengehaig hat diese Tradition die Landjugend vor ungefähr 15 Jahren wieder aufgegriffen und schmückt seitdem den Dorfplatz mit einem großen Osterei.
"Mit fünf bis sechs Mann haben wir gut sechs Stunden zu tun, bis das Ei zum Aufstellen vorbereitet ist", erzählt die Vorsitzende der Landjugend, Diana Mannser. So wird von den Mitgliedern in mühevoller Handarbeit das vorgefertigte, eiförmige Metallgestell abwechselnd mit Weidenästchen und Fichtenstreu sorgfältig umwickelt. Danach werden über 220 Eier auf einen dünnen Draht zu langen Ketten aufgefädelt. "Wir nehmen immer Plastikeier, weil die echten viel zu schnell zu Bruch gehen", sagt Jasmin Neuhaus und ist immer froh, wenn dieses "Gebobel" ein Ende hat.
Drei Wochen vor dem Osterfest ist es dann so weit und das fertige Ei wird zum Marktplatz transportiert und an einem Gestell fest im Boden neben dem Brunnen verankert. Mit vereinten Kräften wurde das fertige, eineinhalb Meter große Prachtstück dann festgemacht und ist nun zu einem bunten Blickfang in der Dorfmitte geworden. Erst zwei Wochen nach Ostern wird es entfernt und bis zum nächsten Jahr wieder eingemottet, um dann mit neuem "Outfit" seinen Platz wieder einzunehmen.
Die Langjugend Grafengehaig hat sich bei ihrer Hauptversammlung in den Räumen der Frankenwaldhalle neu aufgestellt. Mit einem rundum erneuerten Vorstandsteam mit Diana Mannser als erste Vorsitzende an der Spitze schauen die Mitglieder positiv in die Zukunft.
Die Landjugend Grafengehaig will in der Zukunft mit einem komplett neuen Vorstandsteam viel bewegen. Unser Bild zeigt die Gewählten mit der neuen Vorsitzenden Diana Mannser (Fünfte von rechts), der Kreisvorsitzenden Christine Göldel (rechts) und Bürgermeister Werner Burger (links). Foto: hf